JUBILÄUM - 10 JAHRE MASTERLEHRGANG
GASTROSOPHISCHE WISSENSCHAFTEN
Ernährung - Kultur - Gesellschaft in Kooperation mit der Paris-Lodron-Universität Salzburg.


Unser neuer Gastrosophie-Folder ist da!
Was versteht man unter Gastrosophie?

Die Gastrosophie als interdisziplinäre und ganzheitliche Beschäftigung mit dem Alltäglichsten und Notwendigsten unserer menschlichen Existenz, der Ernährung und dem Essen in seinen gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Kontexten, ist eine junge Wissenschaft mit einer langen Tradition. Sie verbindet philosophisch-kulturwissenschaftliches mit naturwissenschaftlichem, politischem und rechtlichem Wissen.

Die Aktualität des Themas könnte nicht höher sein: Längst ist Essen als kulturelle Praxis, Ausdruck pluralistischer Lebensstile und Lifestyle in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses gerückt. Veränderungen in der Demographie (neue Familienstrukturen, immer mehr Singleaushalt) und der Arbeitswelt (Flexibilisierung, Digitalisierung), aber vor allem auch immer stärker wahrnehmbare Auswirkungen des Klimawandels und von Gesundheitskrisen haben die große Bedeutung von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, von Ernährungssicherheit und neuen Esskulturen noch sichtbarer gemacht.

In dieser komplexen Herausforderung ist es Ziel des Lehrgangs, ein weites Spektrum an gastrosophischem Wissen theoretisch und praktisch zu vermitteln. Die Bandbreite des Lehrangebots reicht vom Anbau bis zum Konsum, von der Ethik des Essens bis zu Foodtrends und zum Lebensmittelrecht. Exkursion und Praktikum sollen zudem neue Perspektiven eröffnen.

Die Erfahrung der bereits durchgeführten Lehrgänge (seit 2009) zeigt, dass Absolvent*innen ihr erworbenes Wissen sehr erfolgreich in der Vertiefung ihres bisherigen Fachgebiets (Journalist*innen, Ärzt*innen, Diätolog*innen, Pädagog*innen, im Lebensmittelhandel und der Gastronomie Tätige …) oder in der Umsetzung neuer Geschäftsideen (Kulinarischer Tourismus, Markthalle; Selbstständigkeit) umsetzen konnten.

Das Wort "Gastrosophie" heißt soviel wie "Weisheit des Essens" oder "Wissen um die richtige Ernährung" und setzt sich aus den altgriechischen Wörtern σóφos (sophos = kundig, gebildet weise) und γαστήρ (gaster = Magen) zusammen.

Bilder sagen mehr als Worte Pizza globale - Ein Lieblingsessen erklärt die Weltwirtschaft
Facts zum Lehrgang
Sprache Deutsch
Mindestalter 21 Jahre
Format Präsenz- und Selbststudienzeiten, ergänzt durch E-Learning, berufsbegleitend
Praktikum 100 Stunden - kann auch blockweise absolviert werden
Exkursionen 50 Stunden - nicht in der Lehrgangsgebühr inkludiert
Start Herbst 2020
Ende Bewerbungsfrist 31. August 2020
Dauer/ECTS 5 Semester/90 ECTS
Vorlesungszeiten Fr. 13:30 - 19.30 Uhr, Sa. 09:00 - 16:30 Uhr
Akademischer Grad Master in Gastrosophy (MA Gastrosophy) einzigartig im deutschen Sprachraum
Lehrgangsgebühr € 1.900,- pro Semester bis 15. Juli 2020, danach: € 2.380,- pro Semester
Voraussetzungen fürs Studium
TeilnehmerInnen des Lehrganges "Gastrosophie" erfüllen eine der folgenden Voraussetzungen:

  • Abschluss eines Bakkalaureats-, Magister- oder Diplomstudiums an einer österreichischen oder ausländischen Universität
  • Abschluss eines gleichwertigen Studiums Fachhochschule oder Akademie
  • eine gleichwertige Qualifikation (Reifeprüfung oder Erfüllung formaler Zulassungsbedingungen zu einem Studium und mindestens drei Jahre Berufserfahrung in einem einschlägigen Arbeitsfeld)
Steps zur Anmeldung
Online Anmeldung
Lebenslauf und Motivationsschreiben sind die Grundlage für ein mündliches Auswahlgespräch.
Persönliche Inskription
Jede/r Teilnehmer/in inskribiert persönlich an der Universität Salzburg.
Zulassung und Freischaltung
Mit erfolgter Zulassung und Einzahlung des ÖH-Beitrages erfolgt die Freischaltung auf der Lernplattform.
Prüfungen, Abschluss und akademischer Grad
Vorlesungen werden durch eine schriftliche oder mündliche Prüfung über den Semesterstoff abgeschlossen.
Lehrveranstaltungen anderer Typen sind in der Regel prüfungsimmanent. 

Der Universitätslehrgang "Gastrosophische Wissenschaften" wird abgeschlossen durch

  • die Summe der positiv absolvierten Lehrveranstaltungen samt absolviertem Praktikum
  • die positive Beurteilung der Masterthesis
  • die positive Beurteilung der wissenschaftlichen Präsentation der Masterthesis
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