Covid-19 und Online-Marketing
         

Blogpost – 03/2021

 

Covid-19 und Online-Marketing


Nichts ist so, wie es einmal war, oder?

Das kann heute noch niemand sagen, doch die Zeichen stehen sehr klar auf anhaltende Veränderung. Das Jahr 2020 hat in sehr vielen Bereichen des Lebens und der Kommunikation immense Umstellungen mit sich gebracht.
 


“Heuer gab es einen digitalen Urknall. Was in zwei Monaten gegangen ist, wäre sonst binnen fünf Jahren passiert.”



(Harald Gutschi, Unito-Chef; SN 26. Nov. 2020)



 

Durch Maßnahmen für die Eindämmung der Pandemie mussten wir alle kreativ werden und uns mit den unendlichen Möglichkeiten der digitalen Welt auseinandersetzen. Gerade Klein- und Mittelunternehmen müssen Ihre Strategien überdenken und anpassen.


 
 

Warum gerade KMUs?


Da es in der EU insgesamt 25 Millionen Klein- und Mittelunternehmen mit ca. 100 Millionen Beschäftigten gibt. Auch in Österreich stellen KMUs das Rückgrat der Wirtschaft mit 99,6 % und 2 Millionen Beschäftigten dar.


     

Vor welchen Herausforderungen stehen KMUs im Hinblick auf Digitalisierung?


KMUs werden durch die „Digitale Revolution“ auf ganz spezifische Weise herausgefordert:

  • Einerseits bieten neue Technologien neue Geschäftsmöglichkeiten in einem globalen Markt – nahezu unabhängig von Zeit und Ort.
  • Auf der anderen Seite fehlt es vielen KMUs an der optimalen Nutzung der digitalen Technologien - eingeschränkt durch finanzielle und persönliche Ressourcen - um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • In vielen europäischen wie nationalen Studien zeigt sich eine tiefe Kluft zwischen KMUs und Großunternehmen im Prozess der Digitalisierung. Nur 17 % der KMU wenden digitale Technologien erfolgreich in ihren Unternehmen an, bei den Großunternehmen sind es hingegen bereits 54 %. („Eine KMU-Strategie für ein nachhaltiges und digitales Europa“ 2020)
  • Mehr als jedes dritte kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) misst digitalen Technologien noch keine große Relevanz für das eigene Geschäftsmodell bei.
     


Was heißt das für dich als Unternehmer*in?

Keine Frage: für viele Unternehmer*innen heißt es jetzt „umdenken“. Wer seine Kunden*innen, egal welcher Altersgruppe, erreichen will, kommt um Digitalisierung wohl nicht herum. Der größte Vorteil dürfte dabei das enorme Entwicklungspotential der digitalen Welt sein. Algorithmen werden verbessert, neue Programme werden erfunden und erstellt – es wird versucht, so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Aktuelle Statistiken zeigen, dass Online-Marketing immer wichtiger wird, wobei klassische Werbekanäle immer weniger genutzt werden.
   


             

Fakt für jede*n Unternehmer*in:

Die Chancen, die das Internet auch in Corona-Zeiten bietet, sollte jeder nutzen. Gerade die schwierigen Zeiten erfordern viel Flexibilität und Kreativität um wettbewerbsfähig und vor allem um im Kontakt mit seinen Kunden*innen zu bleiben.


 

Um das große Potential für sich nutzen zu können, müssen jedoch ein paar Dinge berücksichtigt werden:


  • Es braucht etwas Zeit, um in der digitalen Welt Fuß zu fassen und sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen. Messbare Erfolge werden vermutlich erst nach ein paar Monaten sichtbar.
  • Online-Marketing ist sehr komplex. Was wird gesehen? Erreiche ich die richtigen Menschen (meine Zielgruppe)? Welche Nachricht will ich übermitteln? Wird mein Beitrag wahrgenommen? Da die Menschen mit Eindrücken und Werbung überschüttet werden, sobald sie beispielsweise ihr Smart-Phone öffnen, ist es wichtig auf diese Fragen Rücksicht zu nehmen.
  • Die Menschen wollen in der Flut der Nachrichten aber keine „Werbung“ sehen. Sie wollen von dir mit großartigen Stories und Ideen begeistert werden und Vertrauen aufbauen können.
  • Kunden*innen durchlaufen viele Stufen der Kommunikation Mindestens 7 Kontakte zwischen den Kunden*innen und dem Unternehmen sind im Schnitt nötig, um bei Neukunden*innen genug Aufmerksamkeit zu bekommen (egal ob on- oder offline). Das ist oft eine lange Reise (Customer Journey), die es für Unternehmen zu bestreiten gilt.
  • Kluges Online-Marketing bietet eine riesige Chance. Die Programme lernen mit der Zeit die Kunden*innen immer besser kennen und werden ihnen zukünftig nur noch das zeigen, was sie auch wirklich interessiert (Algorithmen).


 

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